Neubau der Kellerfenster

Die Konstruktion...

... orientiert sich an der Gestaltung der Fenster in den Wohnetagen, wobei allerdings im Keller die Fensterflügel nach innen öffnen müssen. In Absprache mit der Denkmalschutzbehörde haben wir uns für Fensterflügel ohne die hier beim ersten Versuch noch vorhandene Sprosse entschieden und uns auch auf die Farbgestaltung geeinigt. 


Die Fensterrahmen ...

...bestehen aus gut abgelagerter Eiche, die Flügel wie bei den Original-Fenstern aus Kiefer. Die Serienproduktion in den Sommerferien hat prima funktioniert, so dass die Rohbaufenster zur Weiterbearbeitung mit nach Hause genommen werden konnten. 

Der Anstrich...

...  erfolgte klassisch mit kaltgepresstem Leinöl und mausgrauer Leinölfarbe, ganz sparsam aufgetragen in mindestens drei dünnen Schichten. Und immer wieder lange trocknen lassen! 

Die Flügel wurden mit 6mm Glas  aus einer alten Schaufenster-scheibe eingeglast, die wir geschenkt bekommen hatten. Natürlich mit Leinölkitt. Und dann konnten die Fenster in den Herbstferien auch schon wieder zurück nach Mecklenburg reisen.

Der Einbau...

... gestaltete sich dann wenig problematisch, am schwierigsten war es, die eisernen Fenstergitter wieder zu demontieren, denn diese waren mit hochfesten Klebeankern montiert worden. Jetzt hat das Haus auch in der Kellerebene wieder seine Augen zurück. Hübsch, eigentlich!

Reparatur des "Lehrerstalls"

Diese Risse...

... waren vermutlich das Resultat einer Kollision eines nicht sachgemäß gelenkten Traktors oder anderen schweren Geräts. Reparieren ließen sie sich leider nicht, solange das Dach noch auf den Stallmauern lastete.

Rückbau

Dach und Dachstuhl wurden also vorsichtig abgebaut, die alten Dachziegel haben wir beiseite gelegt, in der Hoffnung, sie später wieder verwenden zu können. Nach der fachmännischen Reparatur des gesamten Mauerwerks konnte dann endlich im Dezember 2024...

...der neue Dachstuhl...

...errichtet werden. Kurz vor Weihnachten konnten wir Richtfest feiern. Leider zeigte sich, dass die alten Dachziegel doch nicht wieder benutzbar waren, Risse, Abplatzungen und Ungleichförmigkeit hätten das Dach dauerhaft undicht gemacht. Wir haben aber eine Alternative gefunden, die der ursprünglichen Form und Farbe der Ziegel sehr nahe kommt, 

Im März 2025...

... dann waren die Arbeiten so weit gediehen, dass das Gerüst wieder abgebaut werden konnte. Als nächstes müssen die Stallfenster und -türen nach ihrer Reparatur wieder eingebaut werden, damit das Gebäude auch wieder geschlossen ist. Mal sehen, wann es soweit ist.

Pflanzaktion Streuobstwiese

An einem kalten Novembertag, sobald es hell war, ging es mit den Vorbereitungen los. 

Für das Buddeln der Pflanzlöcher hatten wir maschinelle Hilfe. Der Rest war reine Handarbeit.

Ein Bäumchen nach dem anderen fand den Weg an seinen vorher festgelegten Platz. Sogar die Sonne zeigte sich noch ein bisschen und brachte trotz der Kälte gut Laune. 

Dank gutem Teamwork kamen wir zügig voran.

Nach einer zweiten Pflanzaktion im Januar haben wir inzwischen ca. 50 Bäume gepflanzt.  Eine Auswahl verschiedener Obstsorten aus Hoch- und Halbstämmen, einige Buschbäume für den Naschgarten und einige Zieräpfelchen, an denen wir und die Vögel sich im Winter erfreuen. 

Beispiele dafür, was noch so schon geschehen ist:

Bei der originalen Kellertür waren die Scharniere durch Vandalismus ausgebrochen.

Nach vielen Stunden an der Hobelbank, Fräse und Kreissäge ist sie wieder repariert und mittlerweile auch am Kellerabgang eingebaut.

Eines der beiden Nebengebäude, das sogenannte "Schulklo" sah so aus, als wir das Haus kauften.

Jetzt ist es baulich wiederhergestellt und soll bald als kleines Ferienhaus ausgebaut werden.

Eine ganze Menge Fensterflügel fehlte in den originalen Fensterrahmen, die im Erdgeschoss auf der Parkseite noch eingebaut sind.

Das Projekt, die Flügel nach dem Vorbild der originalen Fenster selbst wieder herzustellen, hat zwar einige Versuche erfordert, war dann in der Serienproduktion aber ganz erfolgreich.